Bezahlbarer Wohnraum für Ansbach
Bis zu 40% des Einkommens
Die Mieten in Ansbach steigen immer weiter an. Nirgendwo sonst in Franken fehlen so viele Wohnungen wie in der Rezatstadt. Nicht selten gehen 40 Prozent des Einkommens von Ansbacherinnen und Ansbacher für die Miete drauf. So kann es nicht weitergehen. Die OLA will Wohnraum aktivieren statt teurer Bauplätze auf der grünen Wiese ausweisen, die sich Normalverdienende kaum leisten können.
Unser Konzept für mehr bezahlbaren Wohnraum in Ansbach:
Wohnen für Hilfe
Viele Ältere und Hochbetagte wohnen allein in großen Häusern. Ungenutzter Wohnraum kann günstig an junge Menschen vermietet werden, wenn diese sich verpflichten, Haus- und Gartenarbeit zu erledigen oder den Einkauf besorgen. So können Senioren länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben. Angehörige und Pflegeheime werden durch die OLA-Idee entlastet. Wie in anderen Städten wollen wir eine koordinierende Stelle einrichten, die aufsuchende Seniorenarbeit betreibt und gleichzeitig Kontakt u.a. zur Hochschule mit ihren über 4.000 Studierenden hält.
Leerstände aktivieren
Die OLA hat 2017 den Wiederaufbau der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft durchgesetzt. Diese muss finanziell und personell so ausgestattet werden, damit sie Leerstände in der Innenstadt aufkaufen, sanieren und auf den Markt bringen kann. Das geschieht z.B. in Schwabach. Dort gibt es keinen einzigen Leerstand in der Altstadt. Der OLA-Vorschlag schafft nicht nur mehr Wohnraum, sondern belebt auch den Ansbacher Stadtkern.
Bauplätze auf den Markt bringen
Bestehende Bauplätze müssen auf den Markt gebracht werden. Der Kauf von Flächen samt Erschließung ist teuer. So müssen Bauwerber bei Neubaugebieten inzwischen 700 oder 800.000 Euro für Bauplatz plus Haus zahlen. Gleichzeitig gibt es in Ansbach über 600 Baulücken. Diese meist voll erschlossenen Bauplätze will die OLA aktivieren. Der zukünftige Oberbürgermeister muss persönliche Gespräche und Angebote mit den Eigentümern zur Chefsache machen.
